Fakultät der Gestaltenkunde


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Marian Osiñski

(1883 - 1974)

Professor Marian Osiñski kam in Krakau zur Welt. Studiert hat er an der Technischen Hochschule von Lemberg, wo er auch mit seiner Familie, in einem nach eigenen entwürfen gebautem Haus wohnte. Bis zum Kriegsbeginn lehrte er hier Theoretische Architektur auf die er sich spezialisierte.
Im November 1945 kam er nach Danzig. Hier wurde die TH zu Stätte seines Wirkens. Er organisierte hier das Institut Für Geschichte der Polnischen Architektur, deren Aufgabe die wissenschaftliche Erforschung der Probleme der Rekonstruktion beim Wiederaufbau der Danziger Rechtstadt war.
Am 01.12.1945 wurde er zum Dekan der von ihm gegründeten Fakultät für Architektur und Städtebau.
Profesor Osiñski war ein hervorragender Pädagoge und Wissenschaftler, Begründer der Danziger Schule der Architektur. Es ist seinen Projekten, seiner Liebe zu den Baudenkmälern zu verdanken, dass die Fassaden und Portale der Alt- und Rechtstadt in auch den kleinsten architektonischen Einzelheiten heute wieder unsere Stadt zieren.
Er zog auch die nächste Generation von Architekten heran. Seine Assistenten waren u. a. Jerzy Stankiewicz, Janusz Ciemno³oñski und Jadwiga Habela.
1970 ehrte man ihn durch Verleihung des Doktortitels h. c. der TH Danzig, und am 27.02.1980 - bereits posthum – benannte man nach ihm die Staatlichen Bauschulen in Langfuhr.

Bearbeitet von: virt.Prof. Mar-Zet
Übersetzt von: virt.Prof. Alter Schotte

17 November 2004 (pl)
26 Juni 2005 (de)
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